Montag, 19. September 2016

Sieben Sachen #16

Jeden Sonntag (wenn ich es schaffe) mache ich Fotos von sieben Dingen, für die ich meine Hände gebraucht habe, egal ob fünf Minuten oder fünf Stunden lang. Die Idee dazu hatte einst Frau Liebe, heute sammelt Anita von Grinsestern die sonntäglichen sieben Sachen.

Fotos vom Sonntag, Blogeintrag vom Montag. Ein ganz unspektakulärer Sonntag war es diesmal, mit ein bisschen Schreiben und ein bisschen Stricken. Aber seht selbst!  



1. Helm zerlegt, gewaschen und zum Trocknen aufgehängt. Das war nötig, denn ein Ameisenstaat hatte meinen Helm kurzerhand als Haus ausgewählt und ausschütteln und -lüften brachte nicht den gewünschten Erfolg. Mobil bin ich trotzdem noch, denn bis mein Helm wieder trocken ist, darf ich den von Arthurs Mama benutzen.


2. Wespennestbau unterbunden. Noch mehr Insektencontent! Eine große braune Wespe war seit einigen Tagen damit beschäftigt, ein Haus in unserer Küche zu errichten. Als sie einmal nicht da war, habe ich heimtückisch das Nest weggefegt. Es waren sogar schon Eier drin. Ein filigranes Meisterwerk aus Papier, aber bitte draußen. Leider ist sie schon wieder da und baut Ersatz. 


3. Unbekannten Baum fotografiert. Ich pflanze grundsätzlich die Samen von jedem Obst ein, dass wir essen. Darum habe ich auch schon vier Duriane, zwei Granatäpfel, zwei Guaven, drei Sauersäcke (hihi) und auf mehrere Jackfruits warte ich noch. Nur was dass hier ist, das weiß ich leider nicht. Wenn etwas nicht keimt, belege ich den Topf irgendwann doppelt. Selber schuld also. Ich habe ein bisschen recherchiert und unseren Obstverbrauch rekonstruiert und die Identität des geheimnisvollen Gewächses auf zwei Möglichkeiten eingegrenzt: jambu air (Wasserapfel) oder Mangosteen. Oder vielleicht kommt mein Pflänzchen einem von Euch bekannt vor?



4. Yogamatte ausgerollt. Ich habe akuten Bewegungsmangel und vermisse Spaziergänge, Fahrradtouren und meine Laufschuhe. Um mich in Form (haha!) zu halten, turne ich zu Hause auf meiner Matte herum. Gerade habe ich HIIT für mich entdeckt: 20 Minuten und ich bin platt. 


5. Toast mit Srikaya bestrichen. Wer Sport macht, darf auch naschen. Srikaya ist nicht nur ein süßer Brotaufstrich aus Eiern, Kokosmilch und Zucker, sondern auch eine Frucht. So eine reift gerade vor meiner Haustür heran und ich bin schon äußerst gespannt, ob der Zucker-Apfel seinem Namen gerecht werden wird.


6. Manfred ein Snackie überreicht. Findet er sichtbar gut! Die Leckerlis sind noch aus Deutschland und mit Katzenminze gefüllt, keine Wunder, dass er so abgeht. Nina bekam natürlich auch eins.


7. Gestrickt. Die Häkelei ruht erstmal, im Kreis stricken ist angesagt. Aber ich darf leider nicht verraten, was es wird :D

Das war also mein Sonntag. Kurz nach der Strickerei kam Arthur nach Hause, wir gingen Abendbrot essen, sahen uns einen Film an und – schwups – war es spät und ich wollte nur noch ein bisschen in meinem aktuellen Buch die neuesten Geschichten der Scheibenwelt lesen. Und jetzt ist Montag und ich muss wieder fleißig sein. Nachher stöbere ich noch ein bisschen durch die anderen Sonntagssachen.

Habt alle eine schöne Woche!

Kommentare:

  1. Jetzt muss ich vleich erstmal googlen, was da alles bei euch wächst ;-)
    Liebe Grüsse
    Anja

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Na, da hast du dir ja was vorgenommen :D
      LG
      Steffi

      Löschen
  2. Der Aufstrich klingt sehr interessant - hoffentlich auch geschmacklich.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh ja, der ist voll lecker. Ganz schön süß, aber auch ein bisschen kokosnussig.

      Löschen
  3. Hihi, was Dein Pfläntchen angeht kann ich nur sagen, dass es grün ist und nett aussieht 😊 Die ganzen Früchte werde ich mal recherchieren, außer Geanatäpfeln kenne ich nichts davon ... Oder Du machst mal einen Post zu indonesischen Sachen, die wir in Europa nicht kennen ...
    Auf das Strickprojekt bin ich schon mächtig gespannt 😀
    GLG Kerstin

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh, das ist eine gute Idee! "Indonesisches Obst essen und anpflanzen" oder so, das wird super :D Und was das Bäumchen angeht, das wird seine Identität spätestens dann enthüllen, wenn es Zeit zu blühen ist. Vielleicht ist es ja auch gar kein Obst, sondern von irgendwoher angeflogen gekommen.
      LG Steffi

      Löschen
  4. Puh, auf eine Wespenfamilie in meiner Wohnung hätte ich wirklich auch keine Lust... Und auf Ameisen in meinem Helm ebenso wenig. Aber ansonsten sieht das ziemlich gut aus! Auf einen Scheibenwelt-Roman hätte ich auch mal wieder Lust.

    Liebe Grüße,
    Sabrina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, wir teilen das Haus mit der Natur. Wir haben über den Fenstern so Lüftungsschlitze und die Tür zum Garten den ganzen Tag offen, da gehen die Krabbeltierchen fröhlich ein und aus. Der Scheibenweltroman ist super: Die Zauberer der Unsichtbaren Universität erfinden den Fußball neu :)
      LG Steffi

      Löschen

Wenn ihr mir etwas sagen möchtet, eine Frage habt oder euch einfach nur mein Text gefallen habt, dann schreibt einen Kommentar. Danke schön!