Sonntag, 17. Juli 2016

Sieben Sachen #13

Auch an diesem Sonntag habe ich wieder Bilder von sieben Dingen gemacht, für die ich meine Hände gebraucht habe. Ob für fünf Minuten oder fünf Stunden, ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe. Die sieben Sachen werden bei Anita von Grinsestern gesammelt.

Der heutige Sonntag begann um 6 Uhr morgens mit einem Piepsen in meinem Ohr – Manfred wollte Frühstück. Danach hab ich mich aber wieder hingelegt, schließlich ist ja Wochenende und außerdem war das Internetpaket alle, da kann ich auch nichts arbeiten. Und was nach dem Aufwachen so passierte? Seht selbst!


1. Den Hauptwasserhahn aufgedreht. Die Leitung leckt nämlich und plötzlich war unsere Wasserrechnung (die wir monatlich bezahlen) doppelt so hoch, wie sonst. Außerdem dreht sich das Rädchen auch dann, wenn beide Wasserhähne zu sind. Darum stellen wir das Wasser jetzt morgens an und abends wieder ab. Solange, bis die Leitung repariert ist.


2. Orangen gepflückt. Der Baum trägt dauernd und viele Früchte, da komm ich gar nicht hinterher und an viele auch nicht dran. Wenn ich mal Zeit habe, wird der ordentlich zurückgeschnitten, er wuchert nämlich ganz schön und ist ein richtiges kleines Biotop. Unter anderem wohnt mindestens eine Baumechse darin, die sehe ich ab und zu mal.


3. Manfred an seinem Lieblingsplatz fotografiert. Dort schläft er nicht nur, sondern späht auch hinaus zu den Nachbarshühnern und der neu zugezogenen Nachbarsente. 


4. Spinnmilbenkontrolle gemacht. Die befallenen Wüstenrosen verbrachten letzte Woche einen Tag in einer Plastetüte. Zwei von ihnen haben erstmal alle Blätter abgeworfen, diese hier hält sich tapfer und ein erster Erfolg wird sichtbar: Das neue Blatt in der Mitte ist gesund!


5. Orangensaft gepresst. Das ist immer eine ziemliche Schweinerei und das ätherische Öl aus der Schale kann man beim Atmen förmlich schmecken. Aber ein großes Glas Saft hab ich aus ihnen rausgekriegt. Leider hab ich alles auf einmal und beinah unverdünnt getrunken und hatte dann erstmal kurz Bauchweh.


6. Brot geschnitten. Brot! Richtiges tolles Brot mit Körnchen drin! Indonesisches Brot ist entweder weißes Toastbrot oder mit irgendwas gefüllt. Meistens Schokolade, süße Käsecreme oder so. Brot ist eher eine Art Snack hier, keine vollwertige Mahlzeit. Die ist schließlich nur mit Reis möglich :) Aber eine Bäckerei in der Stadt hat sich den Nöten der Brotliebhaber angenommen und verkauft auch beinah-Vollkorn- und Sauerteigbrot. Und ab und zu gönn' ich mir das!


7. Brot mit Salat, Käse und (nicht im Bild) gekochtem Ei belegt und aufgegessen. War das lecker! 

Eigentlich wollten wir heute Abend noch wegfahren, aber die kleine doofe Nina hat sich in ein Ameisennest gesetzt und hatte dann erstmal einen ordentlichen Schock, hat sich nur noch gekratzt und hyperventiliert. Ich dachte erst eine Biene oder Schlange hätte sie erwischt! Irgendwann hat sie uns dann erlaubt, sie anzufassen und die Ameisen abzubürsten und jetzt schläft sie erstmal. Das Katzenleben in Indonesien ist wirklich nicht ohne. 

Also dann, habt alle einen schönen Sonntag und startet gut in die neue Woche!



Kommentare:

  1. Das ist ja ärgerlich mit der Wasserleitung! Einer Freundin ging es mit der Stromrechnung mal ähnlich. Die Rechnung war wahnsinnig hoch und der Zähler drehte sich auch ohne Sicherungen weiter. Da hatten die Techniker wohl die Stromzähler an die falsche Wohnung angeschlossen... Hoffentlich wird die Leitung bald repariert!

    Und gute Besserung an Nina! Hoffentlich geht es ihr bald besser. Das Leben bei Euch ist ja ganz schön gefährlich ;-)
    GLG Kerstin

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    1. Danke schön! Der Nina geht es schon wieder gut, sie läuft nur noch ein bisschen O-beinig, aber das ist ja nur verständlich, wenn ihr 50 Ameisen in den Po gezwickt haben.
      Das mit unserer Wasserleitung geht schon eine Weile so, wir werden demnächst jemanden anheuern, der sich darum kümmert.

      Liebe Grüße
      Steffi

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