Montag, 11. Juli 2016

Sieben Sachen #12

Auch an diesem Sonntag habe ich wieder Bilder von sieben Dingen gemacht, für die ich meine Hände gebraucht habe. Ob für fünf Minuten oder fünf Stunden, ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe. Die sieben Sachen werden bei Anita von Grinsestern gesammelt.

Heute mal erst am Montag. Gestern waren wir erst spät zu Hause und haben dann noch am Rechner gesessen und einen Flug nach Singapur gebucht, da war dann die Luft raus. Im August geht es nun wieder für eine Woche auf Visarun und wir haben diesmal auch ein klein wenig mehr Geld zur Verfügung und müssen darum nicht wieder in einem 8 qm großen Kämmerchen nächtigen. Yay!

In der letzten Woche habe ich weniger unternommen, als erhofft. Erst war ich erkältet, dann hatte ich eine miese Augenentzündung. Außerdem war die Stadt so unglaublich vollgestopft mit Autos und Menschen, es war ein Graus. Dafür fahren wir morgen an den Strand und ich werde einfach von dort aus arbeiten. 

Nun aber rasch meine sieben Sonntagsbilder und dann wartet auch schon wieder Auftragsschreibarbeit. Und bald auch Kaffee :)


1. Heilsalbe benutzt. Meinen Arm ziert zur Zeit ein unschöner, verbrennungsartiger Ausschlag, ich tippe auf eine phototoxische Reaktion nach Raupenhaarkontakt. Irgendwas ist ja immer. 


2. Frühstücksbungkus ausgepackt. Haferflocken waren alle, darum gab es für mich Reis mit Perkedel (eine Art Kartoffelklops), Tempe und frittiertem Teig-irgendwas-mit-Sprossen-drin. Normalerweise sehen solche Päckchen nicht aus, als hätte ich sie gepackt, in dieses hier hat Arthur schon mal kurz reingeluchst. Es war nämlich seins, das hab ich auch schnell gemerkt, als mir der Hühnerkopf entgegenguckte. Eins der Dinge, an die ich mich wohl nie gewöhnen werde.


3. Töpfchen wieder aufgestellt. Diese beiden Wüstenrosen haben einen üblen Spinnmilbenbefall und sehen wirklich arg mitgenommen aus. Sie haben die letzten 24 Stunden in einer Plastetüte verbracht, wegen 100% Luftfeuchte und so, Spinnmilben mögen das nämlich nicht. Wüstenrosen leider auch nicht, also hoffen wir mal, dass sie's überstehen.


4. Laptop in einem Café aufgeklappt. Die Nachbarn hatten nämlich irgendeine Veranstaltung am Laufen, sie haben ein großes Dach und Stühle aufgestellt und mal eben die Straße abgesperrt. Das macht man hier immer so, egal ob kleines Dorfsträßchen oder die große Ring Road, auf der man richtig schnell fahren darf. Dann muss man eben einen Umweg nehmen. Bevor sie aber die tolle Dangdut-Musik (einfach mal bei Youtube suchen) richtig laut stellen konnte, haben wir unsere Sachen gepackt und sind in ein Café umgezogen, in dem es gutes Internet und leckere Snackies gibt.


5. Neue Schuhe ausgepackt. Auf dem Weg ins Café haben wir einen kleinen Umweg gemacht und an einem Schuhladen gehalten. Ich war schon in den letzten Tagen mit wenig Erfolg auf Schuhsuche, brauchte aber dringend welche. Diese hier hab ich schon in anderen Läden gesehen, aber nie in meiner Größe. Umso mehr freue ich mich nun, dass ich sie nun doch noch gefunden habe.


6. Gudeg gespeist. Leider ist Gudeg ein wenig fotogenes Gericht. Es besteht aus unreifer Jackfrucht, die stundenlang in Kokosmilch und mit zahlreichen Gewürzen gekocht wird. Dazu gibt es ein Gemüse aus Papayablättern, eine Art Kokoscreme, Tofu und ein Ei. 


7. Alle meine Häkelgarne in den leeren Schuhkarton gepackt. Leider passen nicht alle rein, ich muss also mehr häkeln!

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