Sonntag, 8. Januar 2017

Sieben Sachen #01 – 2017

Nachdem an den letzten Sonntagen immer irgendwas war oder ich einfach nur den ganzen Sonntag am Rechner verbracht habe, bin ich heute endlich wieder bei den sieben Sachen mit dabei und habe sieben Fotos von Dingen gemacht, die ich heute – mal kürzer, mal länger – mit meinen Händen gemacht habe. Was bei anderen Blogger:innen heute so los war, gucke ich mir morgen früh dann bei Anita von Grinsestern an. Die Idee der sieben Sachen stammt von Frau Liebe.


1. Sämlinge gegossen. In Deutschland herrscht tiefster Winter und ich habe vor ein paar Tagen den Garten hübsch gemacht und meine Vorräte an uralten Tomaten-, Paprika- und Auberginensaatgut aufgebraucht. Außerdem noch eine mindestens vier Jahre alte Blumenmischung (die Leipziger Mischung, um genau zu sein), die zu meiner Überraschung nach nur einem Tag die ersten Keimlinge hervorbrachte. Hoffentlich werden sie alle groß und enden nicht wieder im Magen von Schnecken, Raupen und Co.


2. Makrofilter angeschraubt und ausprobiert. So kleine Sämlinge kann man ja mal von nahem fotografieren, dachte ich mir, und meinen neuen Makrofilter hatte ich eh noch nicht so richtig ausprobiert. Das hier sind Auberginensämlinge, bei denen geht ganz schön die Post ab.



3. Ein paar Blätter gehäkelt. Heute war der Wasserdruck endlich mal wieder gut und ich nutzte die Gunst der Stunde zum Wäsche waschen. Die muss immer eine Weile einweichen und die Wartezeit ist prima für ein bisschen sonntägliche Häkelei. Meine Sophie wächst langsam aber sicher und ich bin zuversichtlich, dass sie noch dieses Jahr fertig wird. 


4. Manfred bespaßt. Ein Stück Schnur, eine alte Wäscheklammer, ein leerer Karton, das ist der Stoff aus dem Manfreds Träume gemacht sind. Wir haben letzte Woche einen neuen Ventilator gekauft und die Verpackung ist jetzt Manfreds Haus. 


5. Bad geputzt. Nach dem Wäsche waschen kam weiterhin Wasser aus dem Wasserhahn, also hab ich gleich noch das Bad geputzt. Das war wirklich bitter nötig, aber jetzt ist es wieder blitzeblank. Damit es dabei nicht so langweilig wurde, habe ich dabei den dritten Band von "A Song of Ice and Fire" als Hörbuch gehört. 


6. Grashüpfer in flagranti erwischt. Beim Abnagen des Guavenbäumchen nämlich. Das habe ich bei der Gartenaktion letztens ordentlich gestutzt, weil es eher buschig wuchs. Zum Glück sind Guaven ziemlich robust, so ein bisschen Knabberei macht denen nichts aus. 



7. Eine neue Runde begonnen. Und weiter ging die Häkelei! Das tolle an dem Muster ist ja, das jede Runde anders ist. Manche sind total langweilig und manche total anspruchsvoll. Gerade bin ich in einer spannenden Runde angekommen, die ziemlich viel Spaß macht. Solche Runden sind immer viel zu schnell vorbei, da muss man jede Masche auskosten.

Jetzt ist es schon abends und dunkel und ich werde mir gleich den vorhin gekauften Nasi goreng zu Gemüte führen. Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche!



Sonntag, 13. November 2016

Sieben Sachen #21 – mit Bonusfoto!

Es ist Sonntag und damit wieder Zeit für die sieben Sachen. Gleiche Regeln wie immer, ich tue sieben Dinge und mache Fotos davon, egal ob ich dafür fünf Stunden oder fünf Minuten gebraucht habe. Viele andere Blogger:innen tun das auch und Anita von Grinsestern sammelt jeden Sonntag die sieben Sachen. Ich freue mich schon darauf zu sehen, was bei Euch heute so los war. Die Idee zu dem Fotoprojekt stammt von Frau Liebe.

Ich bin seid gestern mit Kopf- und Halsschmerzen geschlagen und darum nicht sehr produktiv heute. Außerdem ist heute ein sehr grauer Tag mit Regen und hat mich in Novemberstimmung versetzt. Zum Glück ist es draußen trotz der grauen Wolken grün. Eine Ibuprofen und etwas Manfredflausch haben mich dann dazu motiviert, doch ein bisschen was zu tun heute.


1. Ringelblumenblüte begrüßt. Die Samen hatte ich aus Deutschland mitgebracht, weil hier gekauftes Saatgut sich weigerte, zu keimen. Den aus den importierten Samen gesprossenen Calendulas macht weder die Hitze noch gelegentlicher Grashüpferfraß etwas aus, allerdings sollte ich ihnen doch bald mal einen größeren Topf gönnen. 


2. Wüstenrose begutachtet. Neun gar nicht mehr so kleine Wüstenrosen wachsen in meinem Garten. Acht davon sehen gut aus, die neunte sehr ihr auf dem Foto. Ungefähr zwei Monate lang verbrachte sie in einer spontanen Ruhephase, jetzt keimt sie wieder aus. Hurra! Ich bin mittlerweile ein echter Fan dieser hübschen Sukkulenten und wenn wir eines Tages nach Deutschland umsiedeln, müssen die irgendwie mit! 


3. Hose geflickt. Für mich findet echte Gemütlichkeit nur mit Gummizug statt. Meine Lieblingsschlumpihose hatte mal wieder ein Loch, also hab ich sie fix genäht. Es handelt sich um eine Patchworkhose, aber die Nähte sind total schwach und anfangs habe ich fast jeden Tag irgendein Loch flicken müssen. Ein Preis, den ich zu zahlen gern bereit bin, denn sie ist wirklich unglaublich gemütlich.


4. Geflickte Hose angezogen. Es ist wirklich sehr schade, dass wir kein Sofa in unserem Mini-Haus haben, da würde ich mich jetzt gern drauf fläzen. 


5. Mango geschnippelt. Nach dem Nähen habe ich ein paar Runden gestrickt, aber dann erreichte der verlockende Duft einer Tüte voller Mangos meine Nase. Da musste ich dann doch das Strickzeug weglegen und zum Messer greifen. Mango kleinschneiden ist übrigens gar nicht so schwer, wenn man sie richtig hält (nämlich mit der flachen Seite nach oben, dann ist auch der Kern waagerecht) und von Stiel zu Spitze schneidet. Oder war es anders herum? Einfach ausprobieren!


6. Erdnussbutter gelöffelt. Irgendwie war mein Appetit durch Mango allein nicht gestillt, also hab ich mir noch ein Löffelchen dieser wahrhaft köstlichen Erdnussbutter gegönnt. Die ist so lecker, dass wir sie im Kilo-Pack kaufen :D


7. Neue Patrone in den Füller getan. Ich liebe es, mit Füller zu schreiben! Die grünen Patronen habe ich noch einen Tag vor unserem Abflug in Berlin gekauft und bisher noch nicht ausprobiert. Hier gibt es zwar auch Lamy-Patronen, aber die sind sehr teuer. 

Das war also mein novembriger Erkältungssonntag. Inzwischen hat der Regen aufgehört und ich werde heute Abend mit Arthur noch irgendwo einen schönen heißen Ingwer trinken gehen. Den gibt's hier nämlich überall und meistens auch noch aus richtigem Ingwer und nicht aus der Tüte. 

Bleibt alle schön gesund und habt eine gemütliche neue Woche! Und für die richtige Stimmung habe ich noch ein Bonusfoto für Euch, dass eine tolle Mischung aus Grün und Flausch ist:


Nina! Hat sie nicht einen ganz bezaubernden Bart?

Sonntag, 6. November 2016

Sieben Sachen #20

Wie jeden Sonntag fotografieren Blogger:innen sieben Dinge, für die sie ihre Hände gebraucht haben. Egal ob fünf Stunden oder fünf Minuten lang. Bei Anita von Grinsestern werden die sonntäglichen sieben Sachen gesammelt. Die Idee stammt von Frau Liebe.

Heute wollte ich eigentlich ganz viel machen. Zum Beispiel das Bad putzen, das Gras im Garten scheren, den dschungeligen Vorgarten aufräumen, viel stricken und einen Brief schreiben.

Was ich eigentlich gemacht habe, sehr ihr auf den folgenden Bildern. Weil ich diesmal mit dem Telefon fotografiert habe, sind sie nicht von allerfeinster Qualität, aber erfüllen ihren Zweck :)


1. Nasi padang gefrühstückt. Padang ist eine Stadt auf Sumatra und Nasi padang ist, jedenfalls hier in Jogja, das, was man im Padang-Restaurant isst. Dort gibt es ein Schaufenster, in dem die angebotenen Speisen auf waghalsigen Tellertürmchen angerichtet sind (ein schönes Beispiel seht ihr bei Wikipedia). Das ist gut, weil ich so schon von draußen sehen kann, ob es noch was Vegetarisches gibt. Man nimmt sich einen Teller, tut Reis drauf und sucht sich dann aus, was man essen möchte. In meinem Fall sind das: gekochte Cassava-Blätter, eine Art Curry mit unreifer Jackfruit (so lecker!), ein Stück frittiertes Tempeh (fermentierte Sojabohnen) und Perkedel, eine Art Klops aus Kartoffeln. Dazu gab es Eistee. Ich krieg grad schon wieder Appetit :)


2. Basilikumsamen in ein Glas Wasser gekippt. Basilikum gehört wie Chia zu den Lippenblütlern und seine Samen quellen in Wasser ganz genauso auf. Hier sagt man den biji selasih, so heißen Basilikumsamen auf indonesisch, eine kühlende Wirkung nach, darum trinke ich gern ein Gläschen Glibber, wenn es sehr heiß ist. Warm war mir aber trotzdem.


3. Wäsche aufgehängt. Sonntag ist Waschtag und bei dem heißen Wetter ist es immer sehr erfrischend, im Bad herumzuplanschen. Denn gewaschen wird mit der Hand. Eine Zeitlang hatte ich mal den Ehrgeiz, alles zu Hause zu waschen, aber da hatte ich sehr schnell keine Lust mehr drauf.


4. Futter gereicht. Ausnahmsweise gibt es mal Whiskas, aber so angetan sind sie beide nicht davon. Obwohl Manfred beinah wie die Whiskas-Katze aussieht.


5. Strickzeug rausgeholt. Die hübsche gestreifte Tasche hat mir Arthurs Mama geschenkt und ich bewahre mein Strick- und Häkelzeug darin auf. Sehr gut, auch für mobiles Stricken. Das macht hier fast niemand und die Leute gucken immer sehr interessiert. 


6. Joghurt zusammengematscht. Kaum hatte ich ein paar Nadeln gestrickt, kam der Hunger. Zum Glück war noch ein Restchen Joghurt im Kühlschrank (was für ein Luxus!) und mit ein paar Haferflocken, Rosinen und Honig macht das einen leckeren Nachmittagssnack. Und Manfred durfte den Deckel ablecken.


7. Weitergestrickt. Das rosa Baumwollgarn ist das gleiche wie das, mit dem ich die Sophie häkele. Farblich konnte ich es leider nicht in der Decke unterbringen und ich war neugierig, wie es sich damit strickt. Es strickt sich ganz wunderbar damit und ich plane, daraus ein paar Ringelsocken zu machen (vielleicht mit dunkelrot oder blau als Zweitfarbe… oder grün?). Dieser Lappen wird nur die Maschenprobe, damit ich die Größen umrechnen kann.

Immerhin, viel gestrickt hab ich heute. Und Nina gekämmt, ein Stündchen getippt, ein bisschen im Internet herumgeguckt und beim Stricken "Game of Thrones" als Hörbuch gehört. Jetzt gehen wir gleich Abendessen kaufen und machen es uns mit einem Film gemütlich.

Einen schönen Sonntag Euch allen!

Sonntag, 30. Oktober 2016

Sieben Sachen #19

Wie jeden Sonntag fotografieren Blogger:innen sieben Dinge, für die sie ihre Hände gebraucht haben. Egal ob fünf Stunden oder fünf Minuten lang. Bei Anita von Grinsestern werden die sonntäglichen sieben Sachen gesammelt, da werde ich morgen beim Kaffee stöbern gehen :) Die Idee stammt von Frau Liebe. Postkarten zu schreiben habe ich zwar nicht geschafft, aber trotzdem waren meine Hände nicht ganz untätig heute.


1. Stichheiler benutzt. Der hat vorne eine kleines Metallplättchen und wenn man den Knopf drückt, wird das heiß. Eine prima Erfindung, um juckenden Mückenstichen den Juckreiz zu nehmen, denn die hohe Temperatur (dürfte so um die 60 °C sein) zerstört die Proteine, die dafür verantwortlich sind. Funktioniert leider nicht bei älteren Mückenstichen oder Ameisenbissen.


2. Unbekannte Pflanze identifiziert. Vor ein paar Wochen habe ich sie schon mal erwähnt, damals dachte ich, es handle sich um einen Baum. Nun ist mir klar was es ist: Eine Passionsblume! Die gekringelte Ranke oben links gab den Ausschlag – Bäume haben so was normalerweise nicht. Und die Blätter von Passionsblumen haben erst später die arttypische Form, so ab dem 10. Blatt ungefähr, abhängig von der Sonneneinstrahlung. Bisher sind mir alle Passiflora-Sämlinge eingegangen, da freue ich mich über den unerwarteten Erfolg umso mehr. 


3. Chiasamen ausgesät – mit Verstärkung. Mein Rücken hat es Manfred heute offenbar angetan. Schon frühmorgens weckte er mich, indem er auf meinem Rücken herumlief (ich hab auf dem Bauch geschlafen) und als ich heute meine letzten Chias aussähen wollte, sprang er mir unverhofft auf die Schulter. Lange blieb er zwar nicht sitzen, aber niedlich ist es trotzdem.


4. Gastauftritt Arthur: Bananen flambiert. Bananen gibt es in Indonesien in Hülle und Fülle, und in Butter gebraten und mit Frischkäse oben drauf schmecken sie einfach himmlisch. Der Profikoch im Hause musste natürlich ein paar Tricks hinlegen :)


5. Tokopedia nach Wolle durchstöbert. Tokopedia ist das eBay-Kleinanzeigen Indonesiens, dort gibt es alles! Normalerweise kaufe ich mein Garn immer im einzigen Wollshop Jogjas, aber die haben nicht soooo viel Auswahl. Von Garn aus Milch hab ich schon mal gehört. Es kostet nur 28.000 Rp, das werde ich demnächst mal bestellen.


6. Talking about it: Gehäkelt. Endlich mal wieder an der Sophie, ich hatte schon ganz vergessen, wie das ging :) Stricken tue ich auch immer noch fleißig, aber die Resultate zeige ich erst später mal. Überraschung und so.


7. Motivationskuchen gegessen. Das hier ist Bika Ambon (Link englisch) und ist eine Spezialität aus Sumatra.. Man erkennt ihn an diesem typischen Blasenmuster im Teig. Für mich war das anfangs ein bisschen gewöhnungsbedürftig, weil meiner Meinung nach Kuchen krümelig sein muss und Bika Ambon hat eher eine puddingartige Konsistenz. Schmeckt aber trotzdem gut!

Nun ist der Sonntag schon fast wieder rum, ihr habt ja dafür eine Stunde mehr als sonst. Genießt das lange Wochenende!

Sonntag, 23. Oktober 2016

Sieben Sachen #18

Endlich habe ich es wieder geschafft, bei den Sieben Sachen mitzumachen. Allsonntäglich fotografieren Blogger*innen was sie mit ihren Händen so gemacht haben – egal ob fünf Minuten oder fünf Stunden lang. Wie immer werden die Sieben Sachen bei Anita von Grinsestern gesammelt. Die Idee hatte einst Frau Liebe.

In den letzten Wochen bin ich einfach nicht zum Bloggen gekommen, so ist das eben manchmal. Dafür habe ich es heute wieder geschafft, einige sonntägliche Aktivitäten festzuhalten. Das erste Mal mit dem neuen Objektiv, das Arthur mir vor zwei Wochen zum Geburtstag geschenkt hat. Endlich eins mit Festbrennweite! Seitdem habe ich deutlich mehr Fotos gemacht, also zuvor, vor allem natürlich von meinen Lieblingsobjekten, den Miezen. Ob auch bei den sieben Sachen ein Katzenbild dabei ist?


1. Kaffeekochequipment abgewaschen. Wegen schlechtem Wasserdruck im Bad. Leider versiegte das Wasser nach einer Weile ganz und kehrte bis jetzt nicht wieder. Das ist erst Mal nicht so tragisch, weil ein indonesisches Badezimmer zu einem Großteil aus einem Wasserbehältnis besteht. Das kann eine Art gemauerte Wanne sein oder, wie bei uns, ein großer Eimer. Der war zum Glück voll. Jetzt ist er es nicht mehr, das Wasser darf gern bald mal wiederkommen. Abgestellt war es ja schon oft mal und letzte Woche das erste Mal mit Ankündigung! Es hieß, man baue eine neue Pumpe ein. Na, von der haben wir uns aber deutlich mehr versprochen. Nächstes Mal ziehen wir in ein Haus mit Brunnen!


2. Jackfruchtbäumchen bestaunt. Ja ja, in meinem Garten gedeiht eine zukünftige Obstplantage. Alle fünf Nangka-Kerne sind gekeimt, das Pflänzchen hier ist am größten. Die Blätter sind recht hart und ein bisschen ledig und der Stamm klebrig, da bleiben jede Menge Katzenhaare dran hängen. Ich mag ausgewachsene Jackfruchtbäume sehr gern, die haben irgendwie so was wildes, ursprüngliches an sich und die Früchte wachsen am Stamm. Muss ich mal ein Foto von machen.

(Apropos wild. Eben schwirrte ein gigantischer Käfer um die Wohnzimmerlampe und klang dabei wie ein mittlerer Hubschrauber. Ein Schreck in der Abendstunde.)


3. Foto von Manfred geknipst. Hach, er ist ja schon fotogen, aber mit dem neuen Objektiv noch hundertmal mehr. Und das weiß er auch genau.


4. Regenwolken entdeckt. Waren ja auch sehr auffällig. Die Regenzeit ist nämlich wieder da und ganz weg war sie ja eh nie. Letzte Woche blieben wir zum Glück von allzu schlimmem Regen verschont. Das war gut, denn wir waren insgesamt vier Mal in der Einwanderungsbehörde, um mein Visum zu verlängern. Zwei Mal umsonst, einmal schon morgens um sechs (um in der Schlange ganz vorn zu sein) und einmal zum Bezahlen, weil die Strategie von Tag drei aufgegangen war. Es werden nämlich nur noch 30 Anträge pro Tag bearbeitet und dazu war es ungewöhnlich voll in den letzten Wochen. Beim Warten habe ich ausgerechnet, dass wir für die vergangenen zwölf Visumsverlängerungen mindestens 1000 Kilometer zurückgelegt haben. Beeindruckend.


5. Schüssel rausgestellt. Der Vorrat wurde langsam knapp, da kann ein bisschen Gratiswasser nicht schaden. Zum Duschen oder Zähneputzen würde ich es jetzt nicht nehmen, aber zum Klo spülen reicht's. Sollte das Wasser gar nicht wiederkommen, können wir bei Arthurs Mama duschen gehen. Aber ärgerlich ist es trotzdem, denn wir wollten heute eigentlich lecker kochen.


6. Farben gewechselt. Ich habe noch nie irgendwas mit Muster oder so gestrickt, immer nur Socken mit Sockenwolle, die praktischerweise ihre Farben selbstständig ändert. Aber es klappt überraschend gut. Mittlerweile ist es fast fertig. Und ich freu mich schon auf's nächste Projekt!


7. Mango gegabelt. Die Mangosaison hat begonnen, das ist fast so gut, wie Erdbeerzeit in Deutschland. Die hier war so gut, dass ein früheres Foto nicht möglich war. Wusstet Ihr, dass es ganz viele verschiedene Mangosorten gibt? Runde und längliche, mit orangener oder grüner Haut, eher süß oder herb, und so weiter. Ein Mangobaum fehlt in meiner Sammlung noch, aber sicher nicht mehr lange.

Das war also mein nicht sehr aufregender, verregneter und trotzdem trockener Sonntag mit Mango. Und nun hoffe ich, dass es im Bad bald wieder sprudelt und wir doch noch kochen können. 

Euch allen eine schöne Woche!